DJI Romo P Saugroboter im Test: Bringt Drohnen-Technologie die Reinigungsrevolution?

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DJI, der Weltmarktführer für zivile Drohnen und Kameratechnologie, wagt einen überraschenden Schritt: den Eintritt in den hart umkämpften Markt der Haushaltsrobotik. Mit der neuen Romo-Serie, angeführt vom Flaggschiffmodell Romo P, will das Unternehmen seine jahrelange Expertise in Sensorik, Navigation und künstlicher Intelligenz vom Himmel auf den heimischen Boden übertragen. Dieser Vorstoß weckt hohe Erwartungen und wirft eine zentrale Frage auf, der wir in diesem Testbericht nachgehen: Kann der Hersteller seine technologische Überlegenheit aus der Luftfahrt erfolgreich in eine überlegene Reinigungserfahrung umwandeln?

DJI Romo P Saugroboter im Test und Vergleich

Bereits optisch hebt sich das Modell von der Konkurrenz ab.

Technische Daten und Funktionen des DJI Romo P

Modell
DJI Romo P
UVP1.899 €
NavigationBinokulare Fisheye-Sensoren + Drei Weitwinkel-Festkörper-LiDARs

Saugkraft25.000 Pa
Akku5000 mAh
Staubkammer (Roboter)260
Wassertank (Roboter)164 ml
Schmutzwassertank (Roboter)
Mopp-Wechsel-Station
Frischwassertank4 Liter
Schmutzwassertank3,2 Liter
Staubbeutel2,4 Liter
Absaugstation✔️
Auffüllen des Wassertanks✔️
Reinigung der Wischfunktion✔️
UV-Licht Staubbeutel✔️
Heißwasser-SelbstreinigungJa, mit bis zu 60 °C
Trockenföhnen✔️
Speed-Trocknung✔️
WischfunktionRotierende Wischpads
Duo-Reinigungsmitteldosierung✔️
Ausfahrbares Wischmodul✔️
Anhebbares WischmodulJa, 20 mm
Ausfahrbare Seitenbürste✔️
Anhebbare Seitenbürste
Anti-Haareinwicklung✔️
Kletterfähigkeit2,5 cm
Kamera-Zugriff✔️
SprachassistentenGoogle und Alexa
Mehretagen-Speicherung✔️
Maße Saugroboter35,1 x 35,18 x 9,8 cm
CE-Kennzeichen✔️

Lieferumfang: Das ist im Karton

Der Lieferumfang ist zweckmäßig und auf das Wesentliche konzentriert. Neben dem Saugroboter und der vollautomatischen Reinigungsstation finden sich im Karton eine Bedienungsanleitung sowie zwei verschiedene Hauptbürsten: eine wartungsarme Vollgummibürste, die sich ideal für die Aufnahme von Haaren eignet, und eine kombinierte Borsten-Gummi-Bürste für eine intensivere Reinigung. Die Station ist sofort einsatzbereit und wird mit einer Reinigungslösung geliefert. Es fehlen jedoch einige Ersatzteile, wie zusätzliche Mopps, Filter oder Staubbeutel. Bei einem Premium-Preis wäre eine großzügigere Ausstattung mit Verschleißmaterial angemessen gewesen.
DJI Romo P Saugroboter kompletter Lieferumfang im Überblick

Der Lieferumfang im Überblick.

Multifunktionale Reinigungsstation im Check: Konkurrenzfähig?

Auffalender Look und Selbstreinigung mit 60°C heißem Wasser

DJI begreift das Design des Romo P nicht nur als ästhetische Hülle, sondern als strategisches Statement. Es ist eine bewusste Zurschaustellung von Ingenieurskunst und technologischer Transparenz, die das Gerät von der Konkurrenz abheben und das Vertrauen in die dahinterliegende Technik stärken soll. Das Ergebnis ist ein einzigartiges, fast vollständig transparentes Erscheinungsbild von Saugroboter und Basisstation.

Durch das durchsichtige Gehäuse lassen sich die inneren mechanischen Komponenten wie Motoren, Wasserflusssysteme und die Bewegungen der ausfahrbaren Arme bei der Arbeit beobachten. Dieses Design macht den Romo P zu einem echten Blickfang, den man nicht verstecken muss. Die Reinigungsstation ist das Herzstück des DJI Romo P und maßgeblich für den hohen Grad an Autonomie und Komfort verantwortlich.

DJI Romo P Saugroboter mit futuristischem Look und Reinigungsstation

Der futuritische Look macht den Romo P bereits auf dem ersten Blick zu etwas besonderem.

Die Station beherrscht alle Standardfunktionen, die man von einem Premium-Modell erwartet: Sie saugt den Staubbehälter des Roboters automatisch ab, füllt dessen internen Frischwassertank auf, wäscht die rotierenden Wischmopps mit 60 °C heißem Wasser und trocknet sie anschließend gründlich mit Heißluft, um Geruchs- und Keimbildung zu verhindern. 

Dank der umfangreichen Selbstreinigungsfunktionen der Basisstation reduziert sich der manuelle Pflegeaufwand auf ein Minimum. Staubbehälter, Wischpads und Wasserleitungen werden automatisch gereinigt, sodass der Roboter nach jedem Einsatz in einem hygienischen Zustand verbleibt.

DJI Romo P Saugroboter mit 60 ° heißwasser-Selbstreinigung in der Station

Mit bis zu 60 °C heißem Wasser werden die Wischpads in der Station gereinigt.

DJI geht bei der Selbstreinigung der Station selbst einen neuen Weg. Statt eines herkömmlichen Abstreifers kommt hier das branchenweit erste Hochdruck-Wasserstrahl-Reinigungssystem zum Einsatz. Dieses spült Schmutz, Haare und gröberen Dreck aus der Wanne und befördert sie durch eine große 16-mm-Absaugöffnung direkt in den Schmutzwassertank.

Dieses neue, schaberlose Design ist eine direkte Lösung für ein häufiges Problem bei Konkurrenzstationen, in deren Waschwannen sich oft Schmutz und Dreck ansammeln, was zu Gerüchen und häufiger manueller Reinigung führt. Zusätzlich sorgt ein dreistufiges Schalldämpfungssystem dafür, dass der Absaugvorgang im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen deutlich leiser vonstattengeht.

Filter, Bürsten und Wassertanks sind gut zugänglich und lassen sich ohne Werkzeug entnehmen. Alle Teile dürfen unter fließend Wasser zusätzlich nach Bedarf gereinigt werden. Die wenigen regelmäßig zu reinigenden Komponenten sind übersichtlich angeordnet und einfach zu handhaben.

DJI Romo P Saugroboter mit überarbeiteten wartungsärmeren Stationsboden

Der Stationsboden ist deutlich wartungsärmer als viele Konkurrezmodelle. 

Doppeltes Reinigungsmittelsystem: Gezielte Hygiene statt Einheitslösung

Ein Alleinstellungsmerkmal des Romo P ist das System mit zwei separaten Kartuschen-Tanks für Reinigungsmittel. Ein Tank ist für eine Standard-Reinigungslösung vorgesehen, während der zweite ein Spezialmittel nutzt, welches Gerüche auf dem Boden entfernen soll. Dank der App lässt sich präzise festlegen, wann und wo welche Reinigungslösung eingesetzt werden soll.

DJI Romo P Saugroboter mit Duo-Reinigungsmitteldosierung

In der Station lassen sich zwei unterschiedliche Reinigungsmittel nutzen.

Die „200 Tage wartungsfrei“-Behauptung

Die Marketingaussage von „200 Tagen wartungsfrei“ bezieht sich auf die Kapazität des Staubbeutels und die effektive Selbstreinigung der Wischwanne in der Station. Es muss jedoch klargestellt werden, dass dies keine vollständige Autonomie bedeutet. Wir als Nutzer müssen weiterhin regelmäßig den Schmutzwassertank leeren und den Frischwassertank auffüllen.
DJI Romo P Saugroboter mit 2,4 Liter fassenden Staubbeutel in der Station

Bis zu 200 Tage können vergehen, bis der 2,4 Liter fassende Schmutzbeutel ausgetauscht werden muss.

Einrichtung und Steuerung über die DJI Home App: Kompromisslos gut?

Bei einem derart fortschrittlichen Gerät ist eine intuitive und leistungsstarke App entscheidend für die gesamte Benutzererfahrung. Sie fungiert als Kommandozentrale und muss die komplexe Technik zugänglich machen. Der Einrichtungsprozess gestaltet sich erfreulich einfach: Den Roboter in die Station stellen, die WLAN-Daten in der DJI Home App eingeben, und schon ist das Gerät bereit für seine erste Erkundungstour zur Kartenerstellung.

DJI Romo P Saugroboter App im Überblick

Die Einrichtung und Steuerung via der DJI App sind sehr einfach und selbsterklärend.

Die DJI Home App selbst präsentiert sich in einem minimalistischen und benutzerfreundlichen Layout. Auch Nutzer, die zum ersten Mal einen Saugroboter bedienen, finden sich hier schnell zurecht. In der Praxis vermittelt die App einen sehr ausgereiften Eindruck und lässt schnell vergessen, dass es sich um DJIs ersten Saugroboter handelt, da Bedienlogik, Übersicht und Funktionsumfang bereits auf einem bemerkenswert hohen Niveau liegen. Einige der Kernfeatures haben wir für euch in einer Tabelle mitsamt kurzer Erläuterung aufgelistet.

App-Features im Überblick

App-FunktionErklärung der Funktion
RaumverwaltungRäume automatisch erkennen, benennen und anpassen


Individuelle ReinigungErstellung benutzerdefinierter Reinigungspläne, etwa für die tägliche Reinigung, eine intensive Tiefenreinigung oder die gezielte Entfernung von Küchenfett.
Live-SteuerungFernzugriff auf die Kamera für die mobile Überwachung des Hauses (Remote Video) und die Möglichkeit, den Roboter manuell zu steuern


Weitere Einstellungen
Detaillierte Anpassung von Saugleistung und Wasserdurchfluss, inklusive einer besonders sparsamen Stufe für empfindliche Böden, sowie der Sensibilität der Hindernisvermeidung mit den Modi Standard und Vorsichtig.
Basisstation-Einstellungen
Volle Kontrolle über die Selbstreinigungsfunktionen der Dockingstation, inklusive einstellbarer Ladegrenze, individuell definierbarer Trocknungsdauer der Mopps sowie umfassender Steuerung aller Reinigungs und Wartungsprozesse

Verbesserungsbedarf: Diese Punkte fehlen uns noch

Was aktuell noch fehlt, ist die Möglichkeit zur individuellen Benennung der Räume. Ebenso wäre eine manuelle Einrichtung der Räume inklusive hinterlegter Möbel wünschenswert, um die Navigation, Zonenreinigung und Planung noch präziser an den eigenen Grundriss anzupassen. Zusätzlich wäre ein optionaler Dunkelmodus sinnvoll, gerade bei längerer Nutzung oder in dunkleren Umgebungen.

Praxistest: Wie sauber wird es wirklich?

Alle technischen Finessen sind wertlos, wenn das Endergebnis nicht überzeugt. In diesem zentralen Kapitel wird die theoretische Leistung des DJI Romo P auf die Probe gestellt und seine tatsächliche Reinigungsqualität bewertet.

Saugleistung auf Teppich: Hohe Schmutzaufnahme, aber Probleme bei der Erkennung des Teppichs

Auf klassischen Hartböden wie Laminat, Parkett oder Fliesen spielt der Romo seine Stärken eindrucksvoll aus. Die Reinigung wirkt gleichmäßig, gründlich und sehr kontrolliert. Feiner Staub, Krümel und Alltagsverschmutzungen werden zuverlässig aufgenommen.Mit einer maximalen Saugleistung von bis zu 25.000 Pa nutzt dieser Haushaltshelfer seine Kraft sehr gezielt und nicht brachial. 

Auch im Saugtest auf Teppich erzielte das Modell mit einer Schmutzaufnahme von unglaublich starken 100 % ein hervoragendes Ergebnis und schnitt damit deutlich besser ab, als bei einigen anderen Testberichten. Wir mussten Test allerdings wiederholen, da er beim ersten Durchlauf den Teppich nicht korrekt erkannt hat, wie wir es bereits beim Thema Navigation beschrieben haben. Sobald er aber vollständig erfasst wurde, lieferte das Modell auf ganzer Linie ab.

DJI Romo P Saugroboter mit hervorragender Reinigungsleistung auf Teppich

Starkes Ergebnis: Im Test nahm das Modelle alle verteilten Schmutzpartikel auf.

Kanten und Eckenreinigung: Dort sauber, wo andere aufgeben

Die Kanten und Eckenreinigung gehört zu den klaren Stärken des ersten Saugroboters von DJI. In unserem Test verteilten wir zehn Haferflecks gezielt in einer Raumecke. Dank des mechanisch ausfahrbaren Seitenarms konnte der Roboter sämtliche Flecken aufnehmen. Das Ergebnis lag bei vollständigen 100 %.
DJI Romo P Saugroboter mit ausfahrbaren Seitenbürste für die Eckenreinigung

Kann der Saugroboter alle Schmutzpartikel aus der Ecke herausholen?

DJI Romo P Saugroboter nimmt alle Schmutzpartikel in der Ecke auf

Alle Partikel wurden mit der Seitenbürsten zuverlässig entfernt.

Auch entlang von Fußleisten überzeugt das System. Die Kombination aus ausfahrbarer Seitenbürste und seitlich beweglichem Wischpad ermöglicht eine Reinigung bis unmittelbar an den Rand.
DJI Romo P Saugroboter reinigt gründlich entlang von Fußmöbeln

Auch die Reinigung entlang von Möbeln und Kanten meistert das Modell gründlich.

Haaraufnahme auf Hartboden: Endlich keine Verwicklungen mehr?

Ein kritischer Punkt für viele Haushalte ist die Aufnahme von langen Haaren. In diesem Test verteilten wir mehrere Haarsträhnen auf Hartboden. Nach der Reinigung zeigte sich ein sehr gutes Ergebnis. In der Vollgummiwalze konnten wir nur ganz wenig Haarverwicklungen feststellen. Das Anti Tangle Doppelwalzensystem arbeitet hier äußerst effektiv und verhindert zuverlässig, dass sich Haare um die Walzen wickeln.

DJI Romo P Saugroboter Haartest auf Hartboden

Für den Haartest haben wir bis zu 20 cm lange Haarsträhne auf dem Boden verteilt.

DJI Romo P Saugroboter mit zwei gegeneinander rotierenden Rollbürsten

Der Roboter nutzt für die Anti-Haaraufwicklung zwei rotierenden Rollbürsten.

DJI Romo P Saugroboter meistert den Haartest zuverlässig

Lediglich ein einzlnes Haar konnten wir nach dem Test an der Rollbürste finden.

Lautstärke im Alltag: DJI hat mitgedacht

Im täglichen Betrieb zeigt sich der Romo angenehm leise. Auch bei höherer Saugleistung bleibt das Geräuschniveau moderat, sodass Gespräche oder Fernsehen im selben Raum problemlos möglich sind. Der speziell entwickelte Noise Reduction Muffler am Sauger selbst reduziert die Luftströmungsgeräusche direkt am Motor und trägt so zur geringen Lautstärke bei.

Während der automatischen Staubentleerung an der Dockingstation wird es kurzzeitig lauter, hier greift jedoch DJIs dreistufiges Geräuschunterdrückungssystem. Dieses reduziert den entstehenden Lärm um bis zu 80 %, sodass auch dieser Vorgang deutlich leiser bleibt als bei vielen vergleichbaren Systemen und den Alltag nicht unnötig stört.

Kaffee und Ketchup: Wie gut ist die Wischleistung wirklich?

Beim Wischtest zeigt sich ein klarer technischer Unterschied zu Systemen mit aktiven Wischwalzen. Die klassischen rotierenden Wischpads des Saugroboters liegen im direkten Vergleich spürbar hinter den Ergebnissen moderner Walzensysteme zurück. Das ist weniger als Schwäche zu verstehen, sondern vielmehr als systembedingte Eigenschaft der eingesetzten Technik. Wischpads arbeiten flächig und verteilen Feuchtigkeit, erzeugen jedoch weniger mechanischen Druck als rotierende Walzen. Dafür ist die Kantenreinigung der rotierenden Wischpads den Modellen mit Wischwalze deutlich überlegen, ebenso wie bei der Wartung.

Für unseren Praxistest ließen wir Kaffee und Ketchup bewusst etwas antrocknen und beobachteten, wie viele Durchgänge der Roboter benötigt, um die Verschmutzung sichtbar zu entfernen.

DJI Romo P Saugroboter im Wischtest mit Kaffee und Ketchup

Wie gut ist die Wischleistung in der Praxis?

Auffällig war dabei, dass die Verunreinigungen im ersten Durchgang zunächst eher verteilt als entfernt wurden, was typisch für die Wischpad Technik ist. Insgesamt waren vier Durchgänge notwendig, bis die Fläche als sauber gelten konnte. Damit liegt man hier auf dem Niveau der Topmodelle von Roborock und Dreame mit den rotierenden Wischpads.
DJI Romo P Saugroboter reinigt alle Flecken im Wischtest nach vier Durchgängen

Nach vier Durchläufen ist der Boden wieder markellos sauber.

Schmutzerkennung auf Topniveau

Hervorzuheben ist jedoch die intelligente Reaktion des Systems. Erkennt der Roboter flüssige Verschmutzungen oder befindet sich im reinen Wischmodus, hebt er seine Rollbürste automatisch an. Dadurch wird verhindert, dass Schmutz und Feuchtigkeit über die Bürste weiter im Raum verteilt werden oder es zu Kreuz Kontaminationen kommt. Noch besser wäre es gewesen, wenn zusätzlich noch die Seitenbürste angehoben wird, damit auch diese keine Flüssigkeiten verteilt.

Zusätzlich erkannte der DJI die starke Verschmutzung zuverlässig, unterbrach nach der ersten Runde den Reinigungsprozess und fuhr selbstständig zur Station zurück, um die Wischpads gründlich mit heißem Wasser zu reinigen. Bereits nach dem zweiten Durchgang wirkte die Fläche deutlich sauberer, und mit jedem weiteren Durchlauf verbesserte sich das Ergebnis sichtbar. Für Alltagsverschmutzungen ist diese Arbeitsweise absolut ausreichend, bei stark eingetrockneten Flecken erfordert sie jedoch etwas Geduld.

DJI Romo P Saugroboter mit smarter Schmutzerkennung

Die Dual-Kamera erkannte im Test zuverlässig Verschmutzungen.

Vergleich und Unterschiede der Romo-Reihe: Drei Modelle, eine gemeinsame technologische Basis

Die DJI Romo Serie besteht aus drei Modellen, dem Romo P, Romo A und Romo S. Technisch betrachtet spielen alle drei Geräte in derselben Liga. Navigation, Sensorik und Reinigungsleistung basieren auf der identischen Kernplattform. Unterschiede zeigen sich vor allem bei Design, Hygieneausstattung der Basisstation und vor allem die Preisgestaltung.

Unterschiede und Vergleich der Romo-Serie

EigenschaftDJI ROMO PDJI ROMO ADJI ROMO S
RaumverwaltungBis zu 25.000 Pa



Bis zu 25.000 Pa


Bis zu 25.000 Pa


NavigationMulti-Sensor-Fusion mit Kamera und LiDAR

Multi-Sensor-Fusion mit Kamera und LiDAR

Multi-Sensor-Fusion mit Kamera und LiDAR

Wischfunktion
Rotierende Wischpads



Rotierende Wischpads



Rotierende Wischpads



Duo-ReinigungsmitteldosierungJaNeinNein
UV-Licht am Staubbeutel
JaNeinNein
Wischpad-Reinigung
Hochdruck-Wassersystem
Standard-Reinigung und -Trocknung

Standard-Reinigung und -Trocknung
Der DJI Romo P ist als Flaggschiff der Serie klar auf Design und erweiterte Hygiene ausgelegt. Das vollständig transparente Gehäuse setzt ein bewusst technisches Statement, während Funktionen wie das Dual Reinigungssystem und die UV Sterilisation des Staubbeutels vor allem für Haushalte mit erhöhten Hygieneansprüchen interessant sind.

Romo A und Romo S bieten hingegen die identische Kerntechnologie in Bezug auf Navigation, Hinderniserkennung und Reinigungsleistung, verzichten jedoch auf diese Premium Extras und fallen preislich deutlich günstiger aus. Der Unterschied liegt damit weniger in der Sauberkeit, sondern primär in Design, Komfort und dem erheblichen Preisunterschied zwischen den Modellen.

DJI Romo P, A und S Saugroboter Modell im Vergleich

Optisch unterscheiden sich die Modelle stark.

Fazit zum ROMO P: Ein ambitioniertes Flaggschiff mit klarer Zielgruppe

DJI zeigt mit dem Romo Serie eindrucksvoll, wie sich Drohnen Know-how auf den Haushalt übertragen lässt. Navigation, Hinderniserkennung und Routenplanung gehören aktuell zu den besten am Markt und sorgen für ein sehr ruhiges, kontrolliertes Reinigungsverhalten.

Bei der reinen Reinigungsleistung überzeugt dasd Modell vor allem auf Hartböden, bei der Kantenreinigung sowie bei der Aufnahme von Haaren ohne nennenswerte Verwicklungen. Auf Teppichen und bei stark eingetrockneten Verschmutzungen zeigt sich hingegen noch Optimierungspotenzial. Vor allem die Teppicherkennung wirkt stellenweise zu vorsichtig, was auf kleinere Kinderkrankheiten hindeutet, die DJI per Software-Update zeitnah beheben sollte.

Der hohe Preis des Romo P erklärt sich primär durch das transparente Design und die erweiterten Hygiene Funktionen der Basisstation. Technisch liefern jedoch auch der Romo A und sogar der Romo S die gleiche Kernleistung bei Navigation, Hinderniserkennung und Saugleistung. Für viele Haushalte dürften diese Modelle daher vollkommen ausreichen und bieten ein deutlich besseres Preis Leistungs Verhältnis.

Sobald DJI die genannten Punkte bei der Teppicherkennung optimiert, können wir den Romo ohne Einschränkungen empfehlen. Schon jetzt handelt es sich um einen der spannendsten und technisch ausgereiftesten Saugroboter am Markt.

Autorenbild Kathi

Wer hier schreibt

Grüßt Euch! Mein Name ist Hendrik und ich bin seit 2024 an Bord. Ich bin ein Kind der 90er-Jahre und seitdem der Technik und smarten Elektronik verfallen. In meinem ersten Leben bin ich Fachkrankenpfleger für Notfallpflege in einer Notaufnahme. Nach Feierabend interessiere ich mich dann mit großer Leidenschaft für neue, innovative und smarte Technik, die unseren Alltag erleichtert. Jetzt lese und schaue ich nicht nur Testberichte, sondern darf diese auch selbst schreiben und mitgestalten. Ihr dürft euch also auf viele spannende und ehrliche Produkttests freuen.

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