Dreame A3 AWD Pro im Test: Ist das noch ein Mähroboter?

Dreame, Mähroboter | 0 Kommentare

Der Dreame A3 AWD Pro 5000 ist kein gewöhnlicher Mähroboter, vielmehr erinnert er an ein intelligentes Offroad-Fahrzeug für den Garten. Entwickelt wurde das Modell speziell für große und anspruchsvolle Flächen, bei denen herkömmliche Mähroboter schnell an ihre Grenzen stoßen. Mit einer Kapazität von bis zu 5.000 Quadratmetern richtet sich der Dreame gezielt an Nutzer mit komplexen Grundstücken, also Gärten mit Steigungen, engen Passagen und verwinkelten Bereichen. Genau hier will der Roboter seine Stärken ausspielen. Wie das in der Praxis gelingt, schauen wir uns in unserem ausführlichen Testbericht an.
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Wie schlägt sich das neue Topmodell von Dreame im Test? 

Technische Daten & Funktionen des Dreame A3 AWD Pro

ModellbezeichnungDreame A3 AWD Pro Serie
UVP2.499 € bis 2.999€
NavigationLiDAR-Sensor und Dual-Kamera (+ LED) mit KI
BegrenzungskabelNein
Fläche 3500 oder 5000 m² je nach Modell
App-VerbindungBluetooth, 4G und Wi-Fi
SteigungenBis 80 %
Schnitthöhe30 - 10 mm
Schnittbreite40 cm abhängig vom Modell
Allrad-AntriebJa
Kantenschnittbis zu 3 cm
Virtuelle GrenzenJa
Zonen-EinteilungJa
RegensensorikJa
Akkukapazität7,5 Ah (3500) bzw. 10 Ah (5000)
IP-ZertifizierungIPX6
Maße (L/B/H)74,0 x 53,2 x 32,5 cm
Gewicht (mit Akku)16,8 bis 18 kg
CE-KennzeichenJa

Lieferumfang: Das finden wir im Karton

Im Lieferumfang befindet sich alles, was für den Start benötigt wird. Neben dem Mähroboter selbst sind eine Ladestation, Erdnägel zur Befestigung, Ersatzklingen, eine Anleitung sowie das passende Netzteil enthalten. Damit ist der Dreame direkt einsatzbereit.
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Der komplette Lieferumfang des A3 AWD Pro.

Aufbau und Einrichtung in unter 15 Minuten

Ein großer Vorteil des Dreame A3 AWD Pro 5000 ist die unkomplizierte Einrichtung. Klassische Komponenten wie Begrenzungsdraht oder RTK-Antenne werden hier nicht benötigt. Stattdessen wird der Roboter einfach per App gekoppelt, die Ladestation platziert und die Rasengrenzen werden einmal manuell per Bluetooth abgefahren.
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Der Aufbau beschränkt sich auf das Platzieren der Station.

Dreame A3 AWD Pro Mähroboter manuelle Kartierung der Rasenfläche

Per Joystick in der App steuert man den A3 entlang der Rasengrenze.

Anders als beim fast baugleichen Mova Lidax Ultra AWD ist sogar eine vollkommen automatische Kartierung möglich. In der Praxis kann es jedoch vorkommen, dass die automatische Kartierung nicht in allen Bereichen perfekt funktioniert, weshalb sich das manuelle Mapping in unserem Test als zuverlässigere Methode erwiesen hat.
Dreame A3 AWD Pro Mähroboter mit automatischer Kartierung im Test

Alternativ kann man bei einfacheren Grundstücken auch die automatische Kartierung nutzen.

Rasen- und Kantenschnitt im Test: Effizienz durch Doppel-Mähwerk

40 cm Schnittbreite und per App einstellbare Schnitthöhe sorgen für sauberen Rasenschnitt

Beim Mähen selbst überzeugt der Dreame mit einer Schnittbreite von 40 Zentimetern. Das ist deutlich mehr als bei vielen anderen Geräten und sorgt für eine entsprechend hohe Flächenleistung. Der Grund dafür liegt im Doppel-Mähwerk: Unter dem Gehäuse arbeiten zwei separate Schneidscheiben mit jeweils drei Messern. Dadurch kann der Roboter größere Flächen in kürzerer Zeit bearbeiten und ist weitaus effizienter als die meisten Vergleichsmodelle.
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Dank zweier Messerscheiben wird eine Schnittbreite von 40 cm realisiert.

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Der Rasenschnitt ist im Test sehr gleichmäßig und sauber.

Trotz eines Gewichts von rund 24 Kilogramm geht das Modell sehr schonend mit dem Rasen um. Die Schnitthöhe lässt sich flexibel zwischen drei und zehn Zentimetern einstellen. Auch höheres Gras stellt kein Problem dar. Der Roboter bringt die Fläche gleichmäßig auf das gewünschte Niveau, ohne dass vorher manuell nachgearbeitet werden muss.
Dreame A3 AWD Pro Mähroboter mit in der App einstellbaren Schnitthöhe

Die Schnitthöhe kann in der App flexibel festgelegt werden.

Kantenschnitt deutlich verbessert und nahezu perfekt

Beim Kantenschnitt hat Dreame sichtbar nachgebessert. Der Roboter kommt auf etwa drei Zentimeter an Kanten heran, die nicht überfahren werden können. Möglich wird das durch weit außen platzierte und bewegliche Mähwerke. Im Vergleich zu vielen klassischen Modellen, die oft rund zehn Zentimeter Abstand lassen, ist das ein klarer Fortschritt. Besonders praktisch: Ebenerdige Kanten kann der Roboter überfahren, wodurch ein nahezu perfekter Kantenschnitt möglich ist.
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Dank des beweglichen Mähwerks kommt das Modell auf bis zu 3 cm an die Kanten heran, die nicht überfahren werden können.

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Ein perfekter Kantenschnitt ist möglich, wenn man vorher Kantensteine verlegt hat.

Allerdings gibt es auch Einschränkungen. Aufgrund seiner Größe benötigt der Dreame einen größeren Wendekreis, wodurch in engen Bereichen vereinzelt kleine Stellen ausgelassen werden können. Zudem empfiehlt der Hersteller bei Kanten mit einem Höhenunterschied von mehr als vier Zentimetern einen Sicherheitsabstand von etwa zehn Zentimetern, damit der Roboter hier nicht abstürzt.
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Aufgrund seiner Größe benötigt das Modell einen größeren Wendekreis, was zu einem schwächeren Eckenschnitt führt.

App-Steuerung und Diebstahlschutz: Intuitiv und flexibel

Trotz der hohen Automatisierung behält man über die App jederzeit die Kontrolle. Hier lassen sich verschiedene Mähzonen definieren, Sperrbereiche festlegen und Zeitpläne erstellen. Auch mehrere Gartenbereiche können verwaltet werden. Die Bedienung ist dabei bewusst einfach gehalten. Nutzer müssen keine technischen Vorkenntnisse mitbringen. Im Prinzip genügt es, festzulegen, wo und wann gemäht werden soll.
Dreame A3 AWD Pro Mähroboter die App ist trotz hohem Funktionsumfang übersichtlich gestaltet

Die App bietet einen großen Funktionsumfang und ist dennoch übersichtlich gestaltet.

Zusätzlich ist eine Kamera integriert, die ein Live-Bild liefert und damit sogar eine Art Überwachungsfunktion ermöglicht. Per App kann man zudem den Roboter manuell steuern. Auch an Diebstahlschutz wurde gedacht: Sollte der Roboter bewegt oder entwendet werden, macht er sich bemerkbar und lässt sich orten.

Dreame A3 AWD Pro Mähroboter per App hat man Zugriff auf die Kamera des Roboters

Der komplette Lieferumfang des A3 AWD Pro.

Fazit zum Dreame A3 AWD Pro: Für große und anspruchsvolle Gärten eine Top-Lösung

Mit einem Preis von rund 3.000 Euro gehört der Dreame A3 AWD Pro 5000 klar zur Premiumklasse. Dafür bekommt man jedoch auch ein Gerät, das weit über klassisches Rasenmähen hinausgeht. Der Roboter richtet sich nicht an kleine, einfache Gärten, hier wäre er schlicht überdimensioniert. Seine Stärken zeigt er vor allem auf großen, komplexen Flächen, wo andere Modelle an ihre Grenzen stoßen. Die Kombination aus Allradantrieb, intelligenter Navigation und hoher Effizienz macht ihn zu einer der spannendsten Lösungen in diesem Bereich.

Positiv hervorzuheben sind die einfache Installation ohne Begrenzungskabel, die starke Mähleistung und der deutlich verbesserte Kantenschnitt. Alternativ gibt es eine kleinere Variante für bis zu 3.500 Quadratmeter sowie ein günstigeres, technisch ähnliches Modell von Mova. Im direkten Vergleich zeigte sich jedoch, dass der Dreame in mehreren Disziplinen überlegen ist. Insbesondere bei Navigation, Hinderniserkennung und Kantenschnitt. Auch in enge Bereiche, wo andere Modelle aufgeben, hat das Modell zuverlässig gemäht.

Verbesserungspotenzial zeigt sich hingegen beim Rasenschnitt in Ecken. Aufgrund seiner großen Abmessungen und des daraus resultierenden größeren Wendekreises lässt der Roboter hier im Vergleich zu kleineren Modellen spürbar mehr Fläche stehen.

Unterm Strich ist der Dreame A3 AWD Pro 5000 vor allem eines: eine Lösung für alle, die einen großen, anspruchsvollen Garten haben und sich eine zuverlässige, weitgehend autonome Pflege wünschen.

Autorenbild Mark

Wer hier schreibt

Hallo, werter Haushaltsfreund. Mein Name ist Mark und seit rund 7 Jahren teste ich auf dem Kanal Testsieger TV Haushaltsgeräte mit Schwerpunkt auf Akkusaugern & Saugrobotern. Wichtig ist mir herauszufinden, was wirklich mit so einem Gerät los ist: Vorteile, Nachteile, lohnt sich der Kauf? Dank eurer breiten Unterstützung, den kritischen Communityfragen und der täglichen Praxiserfahrung lerne ich immer noch dazu und die Testberichte gewinnen zunehmend an Qualität. Danke!

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