Dreame Z30 Pro Aqua im Test: Die beste Fusion aus Akku- und Wischsauger in einem Gerät

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Dreame Z30 Pro Aqua im Test: Weit mehr als ein Akkusauger

Der neue Dreame Z30 Pro Aqua will etwas zu kombinieren, das bislang noch überhaupt kein Hersteller hinbekommen hat. Klassisches Staubsaugen und echtes Wischen in einem Gerät, also nicht nur ein Wischlappen der irgendwie angehangen wird, wie man das bei manchen Akkusaugern schon gesehen hat, sondern richtiges Arbeiten mit Schmutz- und Frischwassertanks, wie man das von Wischsaugern kennt. Schauen wir mal ob das Ganze nur Marketing ist oder wirklich funktioniert.

Dreame Z30 Pro Aqua Akkusauger im Test und Vergleich

Wie schlägt sich das Kombigerät im Test?

Technische Daten und Funktionen im Überblick

Modell
Dreame Z30 Pro Aqua
Preis (UVP)599 €
App
LC-Display✔️
Saugkraft (gemessen)42.900 pa
Angetriebene Räder
Automatische Reinigungsmitteldosierung
Arbeitszeit auf niedrigster Saugstufe90 Min
Ladezeit4 Stunden
Akkukapazität3200 mAh
Frischwassertank400 ml
Abwassertank320 ml
Staubtank600 ml

Sensorik zur Schmutzerkennung✔️
Flaches Wischen✔️
SelbstreinigungJa, mit kaltem Wasser
HeißlufttrocknungJa, mit 70 °C
Beidseitige Kantenreinigung✔️
LED-Beleuchtung✔️
Gewicht 3,5 kg
CE-KennzeichenJa

Lieferumfang: Was ist im Karton?

Der Lieferumfang des Dreame Z30 Pro Aqua ist vielseitig und deckt alle wichtigen Einsatzbereiche ab. Neben Basisstation, Handgerät und dem AquaCycle 2.0 Wischaufsatz sind auch mehrere Aufsätze für den Saugbetrieb enthalten, darunter eine motorisierte Kombibürste, ein breiter Bürstenaufsatz für Polster, eine Fugendüse sowie ein 2-in-1 Aufsatz zum Abstauben und Abkratzen. Ergänzt wird das Ganze durch ein Aluminium-Saugrohr, sodass sowohl Trocken- als auch Nassreinigung direkt möglich sind.
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Lieferumfang des Z30 Pro Aqua.

Funktionsweise und Test des AquaCycle 2.0-Systems: Wirklich ein Mehrwert im Alltag?

Das Herzstück bei dem Modell ist das AquaCycle 2.0 System. Im Gegensatz zu diesen typischen Wischaufsätzen wird hier wirklich aktiv gearbeitet. Schauen wir einmal in das Schubfach rein, entdecken wir hier drei Tankzonen, einmal für Frischwasser, dann für das schmutzige Wasser und ein Filterfach für Grobgut, das hier separat getrennt wird. Praktisch funktioniert das in vier Schritten. Zuerst wird frisches Wasser über 8 Auslässe auf den Boden gesprüht, was wichtig ist, weil trockener Schmutz so überhaupt erst gelöst wird.
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Im Wischmodul sind sowohl ein Frisch- und Schmutzwassertank als auch ein Grobgutfilter zu finden.

Danach kommt der nächste Schritt, bei dem durch Druck und Bewegung der Schmutz „abgezogen“ beziehungsweise gelöst wird und eingetrocknete Flecken aufgebrochen werden. Anschließend wird der Boden richtig geschrubbt, da sich die Walze dreht und den Schmutz aktiv herausarbeitet, ähnlich wie wenn man mit einem Lappen kräftig über eine Stelle geht. Zum Schluss wird alles direkt wieder eingesaugt, sodass das schmutzige Wasser inklusive Dreck im Gerät verschwindet.
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Das neue AquaCycle 2.0-System arbeitet wie ein klassischer Wischsauger.

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Gestell eines Akkusaugers, Wischaufsatz eines Wischsaugers

Wischleistung im Härtetest mit Ketchup und Kaffee

Im Test merkt man, dass das System Kaffeflecken und vor allem auch angetrockneten Ketchup tatsächlich herausarbeiten und reinigen kann. Zwar braucht es dafür ein paar mehr Überfahrten als bei reinen Wischsaugern, aber bislang gab es überhaupt noch kein Kombisystem, das diesen Dreck aktiv entfernen konnte.
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Kann die Reinigungsleistung im Alltag überzeugen?

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Im Test entfernt der Wischaufsatz alle Flecken, benötigt dafür aber mehrere Überfahrten.

Zwei Reinigungsmodi beim Wischen

Dann gibt es noch einen Punkt, der viele verwirrt. Es stehen ein Standardmodus und ein Saugmodus zur Verfügung, und der Unterschied ist größer, als man denkt. Im Standardmodus läuft das System so, wie man es eigentlich erwartet, mit mehr Wasser, mehr Reibung und dadurch auch mehr echter Reinigung, weshalb die Wischleistung hier deutlich besser ist.

Beim dunkelblau hinterlegten Saugmodus liegt der Fokus dagegen klar auf der Saugleistung, beispielsweise um verschüttete Flüssigkeiten aufzunehmen. Die Walze läuft dabei nur mit weniger Wasser mit. Das bedeutet ganz klar, dass man für echtes Wischen den Standardmodus verwenden sollte.

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Der Reinigungsmodus kann über einen Knopf gewechselt werden.

Messen der Saugkraft und Saugtest: Wieder rekordverdächtig?

So viel zur Wischfunktion, aber das ist ja nur die halbe Miete. Schauen wir uns jetzt an, wie gut der Z30 Pro Aqua als klassischer Akkusauger funktioniert. Was die Saugleistung angeht, spielt das Modell definitiv ganz oben mit. Mit bis zu 310 AW oder 28.000 Pa bietet er mehr als genug Power für den Alltag. Während man solche Herstellerangaben oft kritisch betrachten muss, ist es hier eher umgekehrt, denn im Test wird eine Spitzenleistung von 42.900 Pa gemessen, also deutlich über der offiziellen Angabe, und das beste Ergebnis aus über 120 von uns getesteten Modellen.
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Die Saugkraft des Z30 Pro Aqua liegt 11.000 bzw. 12.000 Pa über der Konkurrenz von Dyson und Samsung.

Das zeigt sich auch in der Praxis, insbesondere auf Teppichen, wo Schmutz zuverlässig tief aus den Fasern geholt wird. Insgesamt erhält man hier die Leistung eines absoluten Topmodells, kombiniert mit der zusätzlichen Aqua-Wischfunktion.
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Man kann problemlos zwischen dem Wisch- und Saugaufsatz wechseln.

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Die Reinigungsleistung auf Teppichböden ist ausgezeichnet.

Anti-Haaraufwicklung, LED-Beleuchtung und Kantenreinigung im Überblick

Haarverwicklung? Fehlanzeige!

Ein paar Features stechen im Alltag besonders hervor. Dazu gehört das Anti-Haar-System namens TangleCut, bei dem zwei integrierte Messer wie eine Schere arbeiten und Haare aktiv durchschneiden. Im Test hat das sehr gut funktioniert, da sich keinerlei Haare in der Walze verfangen haben. Auch nicht nach unserem Härtetest mit Haarbüscheln und langen Haarsträhnen.
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Kann die Anti-Haaraufwicklung in der Praxis überzeugen?

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Nach dem Haartest sind keine Haare an der Rollbürste zu finden.

CelesTect-Beleuchtung macht selbst kleinste Partikel sichtbar

Ebenfalls interessant ist die sogenannte CelesTect Beleuchtung an der Vorderseite. Dabei handelt es sich um eine spezielle LED, die den Boden in einem sehr flachen Winkel anstrahlt, wodurch selbst kleinste Staubpartikel, Haare oder Krümel Schatten werfen und sichtbar werden. Dadurch erkennt man deutlich mehr Schmutz als bei normaler Raumbeleuchtung.
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Die blaue LED sorgt auch in dunkleren Bereichen für eine gute Sicht.

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Außerdem macht die blaue LED Schmutzpartikel besser sichtbar.

Kantenreinigung: Seitlich top, frontal ausbaufähig

Auch die Kantenreinigung ist erwähnenswert. In einem Test mit Mehl zeigt sich, dass die seitliche Reinigung hervorragend funktioniert und alles aufgenommen wird, während die frontale Kantenreinigung eher schwach ausfällt und hier noch Mehlreste übrig bleiben. Für die Kantenreinigung empfiehlt es sich also daher, seitlich mit dem Aufsatz entlang zu fahren.
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Wir haben die Kantenreinigung seitlich sowie frontal überprüft.

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Seitlich ist die Kantenreinigung ausgezeichnet, frontal gibt es noch Luft nach oben.

Handling und Ergonomie auf dem Prüfstand

Im Alltag zeigt sich schnell, ob das Konzept wirklich funktioniert, und hier präsentiert sich das Modell von seiner starken Seite. Das Bodenmodul lässt sich seitlich stark drehen, wodurch man problemlos um Möbel, Tischbeine oder enge Stellen herumkommt. Zusätzlich kann das Gerät komplett 180 Grad flach auf den Boden gelegt werden, was besonders praktisch ist, um unter Sofa, Bett oder Schränken zu reinigen. Ein integriertes Flexgelenk im Saugrohr ermöglicht es zudem, bequem unter Möbeln zu saugen, ohne sich bücken zu müssen.
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Das Modell kann bis zu 180° abgesenkt werden, um flach unter Möbeln zu reinigen.

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Dank des Flexgelenks ist die Reinigung unter Möbeln deutlich komfortabler möglich.

Auch das Gewicht spielt eine wichtige Rolle. Das Modell ist in seiner Akkusauger-Funktion rund 200 Gramm leichter als das Dreame Topmodell V30 und wirkt mit dem AquaCycle-Aufsatz weniger klobig als typische Wischsauger. Insgesamt fühlt sich das Gerät weiterhin wie ein klassischer Akkusauger an. Im Handling erreicht das Modell daher nahezu die volle Punktzahl, auch wenn die Flexfunktion etwas mehr Stabilität beim Führen vertragen könnte.
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Das Modell ist super flexibel und deutlich angenehmer in der Handhabung als klassische Wischsauger.

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Auch längere Reinigungssessions sind dank der Ergonomie problemlos möglich.

Wartung und Reinigung mit Höhen und Tiefen

Sobald mit Wasser gearbeitet wird, bedeutet das zwangsläufig auch mehr Pflege. Frischwasser muss nachgefüllt, Schmutzwasser entleert und das System insgesamt sauber gehalten werden. In der Praxis übernimmt das Gerät jedoch bereits einen großen Teil der Arbeit selbst. Die Selbstreinigung und insbesondere die 30-minütige Warmlufttrocknung sind positiv hervorzuheben, da die Wischwalze am Ende wirklich trocken ist, was nicht selbstverständlich ist und Geruchsbildung vorbeugt. Bei normalen Verschmutzungen landet der Großteil des Schmutzes im separaten Grobgutfilterfach, was die Reinigung erleichtert.
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Die Selbstreinigung kann man auf Knopfdruck starten.

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Anschließend startet die automatische Selbstreinigung und Trocknung.

Bei extremen Verschmutzungen, wie beispielsweise Müsli, zeigt sich jedoch eine Schwäche. Unter der Rollwalze sammeln sich Rückstände, vor allem im Bereich der TangleCut-Messer. Dieser Bereich darf nicht einfach mit Wasser gereinigt werden, da sich dort auch die Antriebseinheit befindet. Das bedeutet, dass man hier manuell nacharbeiten muss, etwa mit einer Bürste oder einem Tuch, was nicht ganz einfach ist und bis zu 10 bis 15 Minuten dauern kann.

Für den normalen Alltag stellt das kein großes Problem dar, bei klebrigen oder groben Verschmutzungen ist jedoch zusätzlicher Aufwand erforderlich. Insgesamt funktioniert die automatische Reinigung gut, stößt aber bei extremen Fällen an ihre Grenzen.

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Bei groben Verschmutzungen wie Müsli mit Milch muss man trotz der Selbstreinigung nochmal manuell reinigen.

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Auch in der Station sind noch Reste von dem Müsli zu finden.

Fazit: Lohnt sich der Kauf des Dreame Z30 Pro Aqua?

Der Dreame Z30 Pro Aqua ist eines der wenigen Geräte, bei dem das Kombi-Konzept aus Saugen und Wischen tatsächlich funktioniert und nicht nur ein Marketingversprechen bleibt. Das AquaCycle-System hebt ihn klar von klassischen Akkusaugern mit Wischfunktion ab, da hier echte Reinigungsarbeit stattfindet und selbst hartnäckige Flecken gelöst werden. Gleichzeitig überzeugt das Modell als Akkusauger mit einer extrem starken Saugleistung und bietet mit Features wie der Beleuchtung und dem Anti-Haar-System ein sehr rundes Gesamtpaket im Alltag.

Auch das Handling ist für diese Geräteklasse überraschend gut gelungen, da sich das Gerät leichter und weniger klobig anfühlt als typische Wischsauger. Dennoch hat das System seine Grenzen. Die Wischfunktion benötigt bei hartnäckigem Schmutz mehrere Überfahrten, und insbesondere bei der Wartung zeigt sich ein klarer Schwachpunkt, da bei grobem oder klebrigem Schmutz Rückstände zurückbleiben, die manuell entfernt werden müssen.

Unterm Strich ist das Gerät daher nicht für Nutzer gedacht, die möglichst wenig Aufwand wollen, sondern eher für diejenigen, die eine echte Kombination aus Saugen und Wischen suchen und bereit sind, bei der Wartung etwas mehr Zeit zu investieren. Gerade zum Early-Bird-Preis von 499 € ist das Gesamtpaket jedoch sehr attraktiv, da man hier die Leistung eines Top-Akkusaugers mit echter Nassreinigung in einem Gerät erhält.

Autorenbild Mark

Wer hier schreibt

Hallo, werter Haushaltsfreund. Mein Name ist Mark und seit rund 7 Jahren teste ich auf dem Kanal Testsieger TV Haushaltsgeräte mit Schwerpunkt auf Akkusaugern & Saugrobotern. Wichtig ist mir herauszufinden, was wirklich mit so einem Gerät los ist: Vorteile, Nachteile, lohnt sich der Kauf? Dank eurer breiten Unterstützung, den kritischen Communityfragen und der täglichen Praxiserfahrung lerne ich immer noch dazu und die Testberichte gewinnen zunehmend an Qualität. Danke!

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