ECOVACS GOAT A1600 LiDAR PRO vs.O1200 LiDAR PRO: Die Kantenkönige im Vergleichstest
Kabellos, vollautomatisch und mit KI-gestützter Navigation wie ein selbstfahrendes Auto, genau das verspricht die neue LiDAR-PRO-Serie von Ecovacs. In diesem Vergleichstest treten der GOAT A1600 LiDAR PRO und der GOAT O1200 LiDAR PRO gegeneinander an. Beide Mähroboter kommen ohne Begrenzungsdraht oder RTK-Antenne aus und setzen stattdessen auf das neue HoloScope 360 Dual-LiDAR-System in Kombination mit KI-Kamera und 3D-ToF-Sensorik für eine präzise Navigation und zuverlässige Hinderniserkennung.
Neu ist außerdem der integrierte TruEdge Trimmer, der Rasenkanten nahezu bis an Mauern, Zäune und Beete automatisch nachschneiden soll. Eine Aufgabe, bei der viele klassische Mähroboter bislang an ihre Grenzen stoßen. Doch worin unterscheiden sich die beiden Modelle wirklich? Reicht das günstigere Modell für den eigenen Garten aus oder lohnt sich der Aufpreis für den leistungsstärkeren A1600? Das finden wir im Test heraus.
ECOVACS A1600 LiDAR PRO kaufen:
ECOVACS O1200 LiDAR PRO kaufen:
Technische Daten & Funktionen des Landroid Vision Cloud 4WD
| Modellbezeichnung | ECOVACS A1600 LiDAR Pro | ECOVACS O1200 LiDAR Pro |
| UVP | 1.499€ | 999€ |
| Navigation | LiDAR-Sensor und 3D-ToF-Sensor + KI-Kamera | LiDAR-Sensor und 3D-ToF-Sensor + KI-Kamera |
| Begrenzungskabel | Nein | Nein |
| Fläche | 1600 m² | 1200 m² |
| App-Verbindung | Bluetooth, 4G und Wi-Fi | Bluetooth, 4G und Wi-Fi |
| Steigungen | Bis 50 % | Bis 45 % |
| Schnitthöhe | 30 - 90 mm | 30 - 80 mm |
| Schnittbreite | 33 cm | 22 cm |
| Allrad-Antrieb | Nein | Nein |
| TruEdge-Trimmer | Ja | Ja |
| Virtuelle Grenzen | Ja | Ja |
| Zonen-Einteilung | Ja | Ja |
| Regensensorik | Ja | Ja |
| Elekt. höhenverstellbares Mähwerk | Ja | Ja |
| Mäheffizenz pro Stunde | Bis zu 400 m² | Bis zu 180 m² |
| IP-Zertifizierung | IPX6 | IPX6 |
| Maße (L/B/H) | 68,0 x 54,0 x 33,6 cm | 60,0 x 47,9 x 30,4 cm |
| Gewicht (mit Akku) | 17,4 kg | 13,0 kg |
| CE-Kennzeichen | Ja | Ja |
Kaum Unterschiede beim Lieferumfang
Aufbau und Einrichtung: Vergesst Funktürme und RTK-Antennen!
Installation: Station platzieren, laden und loslegen!
Frühere Ecovacs-Modelle arbeiteten noch mit sogenannten Beacons, kleinen Funksendern, die an mehreren Stellen im Garten aufgestellt werden mussten. Darauf verzichtet die neue LiDAR-PRO-Serie vollständig. Die Installation ist dadurch deutlich aufgeräumter und schneller erledigt.
Manuelle oder automatische Kartierung: Abhängig von Grundstück und Bedürfnissen
Ganz perfekt funktionierte die automatische Kartierung in unserem Test allerdings nicht. Vor allem in einigen Ecken wurden Flächen nicht vollständig erfasst, sodass wir schließlich auf die manuelle Kartenerstellung per Bluetooth-Verbindung umgestiegen sind. Dabei steuert man den Mähroboter selbst entlang der Rasenkanten. Diese Methode funktionierte im Test zuverlässig und ermöglichte eine deutlich präzisere Kartierung.
Unterschiede und Vergleich des A1600 LiDAR Pro und des O1200 LiDAR Pro
Schnittbreite und Effizienz im Vergleich
Nach der Einrichtung kann es direkt losgehen und dabei zeigt sich auch der erste große Unterschied zwischen den beiden Modellen. Der GOAT A1600 LiDAR PRO verfügt über zwei Mähscheiben mit insgesamt sechs Klingen, während der GOAT O1200 LiDAR PRO mit einer einzelnen Mähscheibe und drei Klingen arbeitet. Dadurch ergibt sich eine deutlich größere Schnittbreite von 33 cm gegenüber 22 cm.
Das wirkt sich unmittelbar auf die Flächenleistung aus: Der GOAT O1200 LiDAR PRO schafft je nach gewähltem Mähmodus etwa 120 bis 180 m² pro Stunde, während der GOAT A1600 LiDAR PRO auf 250 bis 400 m² pro Stunde kommt. In der Praxis arbeitet das größere Modell damit tatsächlich nahezu doppelt so schnell. Da wir beide Mähroboter parallel eingesetzt haben, ließ sich dieser Unterschied gut beobachten: Der A1600 war mit seiner Bahn oft schon deutlich voraus, während der O1200 noch dieselbe Fläche bearbeitete.
Vergleich der Power und Steigfähigkeit
Der GOAT O1200 LiDAR PRO punktet dafür mit seinem kompakteren und leichteren Gehäuse. Gerade in kleineren oder verwinkelten Gärten bringt das Vorteile: Enge Passagen lassen sich etwas leichter durchfahren und auch in engen Kurven wirkt der kleinere GOAT etwas agiler. Wer viele schmale Durchgänge, verwinkelte Beete oder verwachsene Gartenbereiche hat, profitiert daher eher vom kompakteren O1200.
Kantenschnitt mittels TruEdge-Trimmer: Das größte Mähroboter-Problem ist gelöst
Genau hier setzt Ecovacs mit dem TruEdge Trimmer an. Statt nur möglichst nah an die Rasenkante heranzufahren, verfügt der GOAT über einen ausfahrbaren Trimmer, der die seitlich stehen gebliebenen Grashalme gezielt nachschneidet. Mithilfe von KI, HoloScope 360 Dual-LiDAR, AIVI-Kamera und weiteren Sensoren erkennt der Roboter in Echtzeit den Übergang zwischen Rasen und angrenzenden Flächen und positioniert sich entsprechend präzise.
Im Alltag bedeutet das vor allem eines: deutlich weniger Nacharbeit. Lange Zäune, Mauern oder Beeteinfassungen wirken nach dem Mähen wesentlich sauberer, weil der Trimmer die Grashalme entfernt, die bei herkömmlichen Mährobotern normalerweise stehen bleiben. Im Praxistest hat uns die Funktion wirklich überrascht.
Der Trimmer fährt sichtbar über die Seitenkante hinaus und entfernt die seitlichen Halme deutlich besser, als wir es bisher von anderen Mährobotern kennen. Wir haben in den letzten zwei Jahren rund 20 Modelle getestet und für uns bieten die beiden Modelle den besten Kantenschnitt am Markt. Für uns ist der TruEdge Trimmer deshalb eine der sinnvollsten Innovationen der letzten Jahre, weil er genau das größte Alltagsproblem vieler Mähroboter adressiert.
Fazit zum A1600 LiDAR PRO und O1200 LiDAR PRO: Welches Modell ist die bessere Wahl?
Ecovacs hat mit dem GOAT A1600 LiDAR PRO und dem GOAT O1200 LiDAR PRO zwei richtig starke Mähroboter auf den Markt gebracht. Beide haben im Test zuverlässig navigiert, sauber gemäht und sind kein einziges Mal im Beet gelandet oder irgendwo hängen geblieben. Besonders überzeugt hat mich die Navigation. Beide Roboter haben die komplette Rasenfläche zuverlässig und ohne nennenswerte Blindstellen gemäht. Sie sind im gesamten Test kein einziges Mal im Beet gelandet, haben den definierten Mähbereich nicht verlassen und sind auch an schwierigen Stellen nicht hängen geblieben. Das ist keineswegs selbstverständlich und zeigt, wie gut die Kombination aus HoloScope 360 Dual-LiDAR und AIVI-Kamera funktioniert.
Der GOAT A1600 LiDAR PRO war dabei beeindruckend schnell. Dank seines Doppelmähwerks und der 33 Zentimeter Schnittbreite hat er die Fläche mit einer Geschwindigkeit bearbeitet, die ich bei einem Mähroboter bisher noch nicht erlebt habe. Wer große Rasenflächen besitzt, wird diesen Vorteil definitiv zu schätzen wissen. Mein persönliches Highlight ist aber ganz klar der TruEdge-Trimmer. Endlich gibt es einen Mähroboter, der die Rasenkanten wirklich sinnvoll bearbeitet und die lästige Nacharbeit deutlich reduziert. Das hat bisher kein anderer Roboter, den ich getestet habe, so gut gelöst und bietet aus über 20 getesteten Modellen den besten Kantenschnitt.
Kritik gibt es eigentlich nur bei der Hinderniserkennung. Die funktionierte insgesamt gut, hatte aber vor allem bei kleineren Objekten noch ihre Schwächen.
Welches Modell würde ich kaufen? Für meinen rund 180 m² großen Garten reicht der GOAT O1200 LiDAR PRO vollkommen aus. Er ist kompakter, günstiger und bietet nahezu die gleichen smarten Funktionen. Wer dagegen einen größeren Garten hat und möglichst schnell mähen möchte, ist mit dem GOAT A1600 LiDAR PRO besser bedient. Unterm Strich gehören beide GOAT-Modelle für mich aktuell zu den besten kabellosen Mährobotern auf dem Markt.
ECOVACS A1600 LiDAR PRO kaufen:
ECOVACS O1200 LiDAR PRO kaufen:
Wer hier schreibt
Hallo, werter Haushaltsfreund. Mein Name ist Mark und seit rund 7 Jahren teste ich auf dem Kanal Testsieger TV Haushaltsgeräte mit Schwerpunkt auf Akkusaugern & Saugrobotern. Wichtig ist mir herauszufinden, was wirklich mit so einem Gerät los ist: Vorteile, Nachteile, lohnt sich der Kauf? Dank eurer breiten Unterstützung, den kritischen Communityfragen und der täglichen Praxiserfahrung lerne ich immer noch dazu und die Testberichte gewinnen zunehmend an Qualität. Danke!
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