MOVA S70 Roller im Test: Mit Wischrolle und flacher Bauweise zum Spitzenmodell unter 600€?
MOVAS S70 Roller im Test: Wischrolle zum Sparpreis!
Die Marke MOVA hat sich in Deutschland in kurzer Zeit einen Namen gemacht. Spätestens seit dem vergangenen Jahr, als das Unternehmen mehrere starke Modelle in den Bereichen Mähroboter, Wischsauger und Saugroboter auf den Markt brachte, die schnell zu Testsiegern in ihren Preisklassen wurden.
Mit der neuen S70-Serie folgt nun eine preisgünstigere Alternative zu den bekannten Topmodellen Z60 Ultra Roller Complete und Z60 Ultra Roller Standalone. Der neue S70 Ultra Roller übernimmt dabei viele zentrale Technologien der größeren Modelle. Dazu gehören eine Wischrolle, eine hohe Saugleistung sowie eine besonders flache Bauweise.
Möglich wird das durch die neue CovertSense-Navigation, die ohne klassischen Laserturm auskommt. Dadurch ist der Roboter mit 9 cm Bauhöhe aktuell der flachste Saugroboter mit Wischrolle auf dem Markt und erreicht auch Bereiche unter sehr niedrigen Möbeln. Ob das Modell im Alltag überzeugen kann und wo mögliche Kompromisse liegen, zeigt unser Praxistest.
Technische Daten und Funktionen des S70 Roller im Vergleich zur Z60-Reihe
| Modell | MOVA S70 Roller | MOVA Z60 Ultra Roller Complete | MOVA Z60 Ultra Roller Standalone |
| UVP | 699 € | 1.199 € | 999 € |
| Navigation | DToF-Laser | Einfahrbarer Laserturm | Einfahrbarer Laserturm |
| Hindernisvermeidung | strukturiertes Licht + Seitenlaser | strukturiertes Licht+ RGB-Kamera + Seitenlaser | strukturiertes Licht+ RGB-Kamera + Seitenlaser |
| LEDs für dunkle Areale | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| Saugkraft | 28.000 Pa | 28.000 Pa | 26.000 Pa |
| Staubkammer (Roboter) | 240 ml | 210 ml | 210 ml |
| Wassertank (Roboter) | 150 ml | 100 ml | 100 ml |
| Schmutzwassertank (Roboter) | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| Frischwassertank | 5000 ml | 4000 ml | 4000 ml |
| Schmutzwassertank | 4500 ml | 3500 ml | 3500 ml |
| Staubbeutel | 3200 ml | 3200 ml | 3200 ml |
| Absaugstation | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| Auffüllen des Wassertanks | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| Reinigung der Wischfunktion | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| UV-Desinfektion Stationsboden | ❌ | ✔️ | ❌ |
| Heißwasser-Selbstreinigung | Ja, mit bis zu 80 °C | Ja, mit bis zu 80 °C | Ja, mit bis zu 80 °C |
| Trockenföhnen | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| Wischfunktion | Wischrolle | Wischrolle | Wischrolle |
| Reinigungsmitteldosierung | ❌ | Duo-Solution | 1-Fach-Dosierung |
| Ausfahrbares Wischmodul | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| Anhebbares Wischmodul | Ja, 12 mm | Ja, 14 mm | Ja, 14 mm |
| Anhebbares Chassis | ❌ | Ja, 11 mm | ❌ |
| AutoShield Teppichschutz | ❌ | ✔️ | ✔️ |
| Roller Fluffing-Technologie | ❌ | ✔️ | ❌ |
| Ausfahrbare Seitenbürste | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| Anhebbare Seitenbürste | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| Anhebbare Hauptbürste | ❌ | ✔️ | ❌ |
| Anti-Haareinwicklung | Gummi-Rollbürste & CleanChop Brush optional | TroboWave DuoBrush | TroboWave DuoBrush |
| Kletterfähigkeit | 2,2 cm | Bis zu 8 cm | 2,2 cm |
| Kamera-Zugriff | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| Sprachassistenten | Google und Alexa | MOVA, Google und Alexa | MOVA, Google und Alexa |
| Mehretagen-Speicherung | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
| Maße Saugroboter | 35,0 x 35,0 x 9,0 cm | 35,0 x 35,0 x 9,6 cm | 35,0 x 35,0 x 9,6 cm |
| CE-Kennzeichen | ✔️ | ✔️ | ✔️ |
Lieferumfang: Auf das Wichtigste beschränkt
Der Lieferumfang fällt beim S70 Roller entsprechend der Preisklasse sehr minimalistisch aus. Neben dem Saugroboter selbst befinden sich im Karton lediglich die passende Basisstation inklusive Rampenplatte, eine Bedienungsanleitung, sowie der bereits vorinstallierte Staubbeutel.
Auch die wichtigsten Verschleißteile sind schon vormontiert. Dazu zählen die Hauptbürste, die Seitenbürste, der Rollmopp, der Staubbehälter samt Filter sowie das Waschboard der Station. Ersatzteile sucht man im Karton allerdings vergeblich. Das ist in dieser Preisregion allerdings keine große Überraschung, da Hersteller hier häufig den Lieferumfang bewusst schlank halten, um den Einstiegspreis niedrig zu halten. Für den Start stehen aber alle notwendigen Komponenten bereit.
Features und Funktionsumfang der multifunktionalen Reinigungsstationen
Selbstreinigung mit 80 °C heißem Wasser wie bei den Topmodellen
Die All-in-One-Station übernimmt beim Modell einen Großteil der Wartungsarbeit und sorgt dafür, dass der Saugroboter im Alltag möglichst autonom arbeiten kann. Sie kombiniert mehrere Funktionen in einem kompakten Gehäuse und kümmert sich sowohl um die Pflege der Wischfunktion als auch um die automatische Entleerung des Staubbehälters.
Ein zentrales Feature ist das dynamische Heißwasser-Waschsystem, das die Wischrolle mit unterschiedlichen Temperaturen reinigen kann. Insgesamt stehen vier Temperaturstufen zur Verfügung: kaltes Wasser, 45 °C, 60 °C und bis zu 80 °C heißes Wasser. Dadurch lassen sich selbst hartnäckige Verschmutzungen und Fettablagerungen effektiv aus den Mopps entfernen. Mit dieser Funktion bewegt sich das Modell klar auf dem Niveau der Topmodelle der Z60-Reihe, die ebenfalls auf besonders hohe Waschtemperaturen setzen.
Der Vorher-Nachher-Vergleich macht deutlich, dass die durchgehende Spülung der Wischrolle mit frischem Wasser sehr effektiv funktioniert. Die Walze wirkt nach dem Reinigungsvorgang deutlich sauberer, als man es von vielen Systemen mit rotierenden Wischpads kennt. Nach der Selbstreinigung sind lediglich minimale rötliche Verfärbungen sichtbar. Ein insgesamt sehr überzeugendes Ergebnis, das zeigt, wie gründlich die Station arbeitet.
Wartungsärmer und längere Autonomie dank größerer Tanks in der Station
Auch bei der Wasserversorgung der Station hat der Hersteller nachgebessert. Der Frischwassertank wurde von zuvor 4 Litern auf nun 5 Liter vergrößert, was im Alltag einen spürbaren Vorteil bringt. Durch das größere Volumen kann der Roboter längere Reinigungsdurchgänge durchführen, ohne dass zwischendurch Wasser nachgefüllt werden muss.
Gerade in größeren Wohnungen oder Häusern reduziert sich dadurch der Wartungsaufwand deutlich, da die Station den Roboter länger mit frischem Wasser für die Wischfunktion versorgen kann. Laut Hersteller sind damit Reinigungsflächen von bis zu etwa 1200 m² möglich, ohne dass während der Reinigung ein Auffüllen der Tanks erforderlich ist. Insgesamt sorgt der größere Tank also für mehr Komfort und eine höhere Autonomie im Alltag.
Höhere Temperatur als beim Z60: Trocknung der Wischrolle mit 70°C heißer Luft
Automatisierte Staubentleerung passt sich den eigenen Bedürfnissen an
Wer in einer Umgebung mit besonders viel Schmutz oder Tierhaaren lebt, kann die hohe Frequenz wählen. In diesem Modus entleert sich der Roboter bereits nach der Reinigung einer bestimmten Fläche und damit mehrmals pro Aufgabe. Alternativ gibt es eine intelligente Einstellung, bei der der Roboter selbstständig erkennt, wann der Staubbehälter gefüllt ist und automatisch zur Station zurückkehrt. Für besonders saubere Wohnungen oder kleinere Flächen kann auch eine niedrige Frequenz gewählt werden, bei der die Absaugung erst nach mehreren Reinigungsvorgängen erfolgt.
Wartung des Stationsbodens in unter 5 Minuten erledigt
28.000 Pa Saugmotor im Praxistest: Saugkraft und Reinigungsleistung auf Topniveau!
Ob sich diese hohe Leistung auch in der Praxis bemerkbar macht, haben wir mit unserem standardisierten Saugtest überprüft. Dafür verteilen wir wie gewohnt 25 g Wildreismischung und 25 g Haferflakes gleichmäßig auf einem identischen Teppichboden. Anschließend messen wir, wie viel der insgesamt 50 g Schmutzpartikel der Roboter tatsächlich wieder aufnehmen konnte.
Anti-Haaraufwicklung: CleanChop-Rollbürste nur optional erhältlich
Anders als bei den Topmodellen V50 Ultra Complete, Mobius 60 sowie Z60 Ultra Roller Complete und Z60 Standalone verzichtet MOVA beim neuen S70 Roller auf die TurboWave DuoBrush. Dieses System gehört zu den derzeit besten Anti-Haaraufwicklungslösungen am Markt und macht die genannten Modelle besonders für Haushalte mit Haustieren oder langen Haaren interessant.
Auch die aus anderen MOVA-Modellen bekannte CleanChop-Hauptbürste ist beim S70 Roller nicht serienmäßig verbaut. Diese Bürste nutzt spezielle Gummiborsten, die Haare während der Reinigung zerkleinern und direkt in den Staubbehälter transportieren, wodurch sich deutlich weniger Haare um die Bürstenachse wickeln. Gerade in Haushalten mit langen Haaren oder Tieren reduziert das den Wartungsaufwand erheblich.
Die gute Nachricht: Die CleanChop-Bürste, auch TriCut-Rollbürste genannt, kann problemlos nachgerüstet werden und ist für etwa 20 € bei Amazon erhältlich*. Aus unserer Sicht ist diese Investition sehr sinnvoll, da sie die Anti-Haarleistung des Roboters deutlich verbessert und das manuelle Entfernen von Haaren an der Bürste stark reduziert.
Serienmäßig setzt MOVA beim S70 Roller dagegen auf eine vollgummierte Gummi-Rollbürste in V-Form, die Haaraufwicklung reduzieren soll.
Wie gut schlägt sich die Anti-Haareinwicklung im Härtetest?
Dafür haben wir erneut unseren Standard-Haar-Test durchgeführt. Zum Einsatz kam eine gewellte Haarsträhne mit etwa 30 cm Länge. Zusätzlich verteilten wir ein größeres Haarbüschel auf dem Boden, um ein erhöhtes Haaraufkommen nachzustellen, wie es beispielsweise in Haushalten mit Haustieren häufig vorkommt.
Bereits mit einer Überfahrt wurden sämtliche Haare problemlos aufgenommen. Ein Ergebnis, das wir auch von den meisten aktuellen Modellen kennen. Wirklich spannend wird es allerdings immer beim Blick unter den Roboter, um zu prüfen, ob sich Haare um die Bürsten gewickelt haben. Positiv fiel zunächst die Seitenbürste auf. Diese ist speziell gegen Haaraufwicklung optimiert und arbeitete im Test vollkommen zuverlässig ohne sichtbare Verhedderungen.
Etwas anders sieht es hingegen bei der Gummi-Hauptrollbürste aus. Hier konnten wir feststellen, dass sich einige Haare um die Bürstenachse gewickelt haben. Das bestätigt aus unserer Sicht noch einmal, dass sich die Investition von rund 20 € in die optionale ChopBrush-Rollbürste* definitiv lohnt. Mit dieser Bürste verbessert sich die Anti-Haarleistung deutlich, wodurch das Modell auch für Haushalte mit Haustieren oder langen Haaren eine sehr gute Wahl darstellt, wie wir bereits beim P50 Pro Ultra beobachten konnten, der diese Bürste serienmäßig nutzt.
Wischfunktion im Test: Gibt es Unterschiede bei der Wischrolle?
Funktionsweise der HydroForce-Wischfunktion beim S70 Roller
Bei der Wischfunktion setzt MOVA auf das sogenannte HydroForce-Mopping-System, das wir bereits von den Z60-Modellen kennen, hier jedoch leicht überarbeitet wurde. Anders als bei klassischen Wischpads arbeitet der S70 Roller mit einer rotierenden Wischwalze, die während der Reinigung kontinuierlich mit Wasser versorgt wird. Insgesamt 12 Hochdruckdüsen besprühen die Walze permanent mit frischem Wasser, wodurch Schmutz direkt ausgespült wird und stets mit einer möglichst sauberen Oberfläche gewischt wird.
Zusätzlich erzeugt die Walze einen Anpressdruck von bis zu 4700 Pa, wodurch sie ähnlich wie beim manuellen Schrubben auch eingetrocknete Flecken, Fett oder hartnäckige Verschmutzungen besser lösen kann. Auf die Aufplusterungs-Funktion der Wischwalze, die beim Z60 Ultra Roller Complete zum Einsatz kommt, muss man beim S70 Roller allerdings verzichten.
Test der HydroForce-Wischfunktion: Wie gut schlägt sich die Wischrolle in der Praxis?
Schutz für Kurz- und Mittelflorteppich: Automatische Anhebung der Wischrolle auf Teppich
Kanten- und Eckenreinigung auf dem Prüfstand: Wie gut ist die MaxiReach-Technologie?
Ausfahrbare Seitenbürste ermöglicht starke Eckenreinigung
Im Test arbeitete die ausfahrbare Seitenbürste sehr effektiv. Selbst in engen Ecken verteilte Haferflakes wurden zuverlässig herausgefegt und anschließend direkt vom Roboter eingesaugt. Das Ergebnis ist eine nahezu makellose Eckenreinigung, bei der auch kleine Partikel zuverlässig erfasst werden.
Kantenreinigung mittels ausfahrbarer Wischrolle: Wie gut funktioniert das in der Praxis?
Zusätzlich kann auch die Wischwalze 4,4 cm ausgefahren werden, um näher an Fußleisten und Möbelkanten zu gelangen. Dadurch wird der Abstand zur Wand reduziert und die Reinigung entlang von Kanten deutlich verbessert. Im direkten Vergleich muss man allerdings sagen, dass hier Modelle mit rotierenden Wischpads noch im Vorteil sind, da sie noch näher an die Kante herankommen. Der Grund dafür ist, dass an der Wischwalze seitlich noch eine Abdeckung ist, wodurch rund 7 Millimeter zwischen Wischrolle und Wand liegen. Dies gilt aber für alle derzeitigen Modelle mit Wischrolle und fällt nur im direkten Vergleich auf.
App-Steuerung: Neue Features machen die App noch besser
MOVA hat auch bei der hauseigenen App weiter nachgebessert. Die Anwendung gehört weiterhin zu den funktionsreichsten und gleichzeitig übersichtlichsten Lösungen auf dem Markt. Innerhalb der virtuellen Karte lassen sich Räume einfach benennen, teilen oder zusammenlegen. Zusätzlich können Nutzer Sperrzonen, No-Go-Bereiche oder Zonen ohne Wischfunktion flexibel festlegen. Auch für mehrstöckige Wohnungen ist die App gut vorbereitet, da mehrere Etagenkarten gespeichert und bei Bedarf automatisch erkannt werden.
Während der Reinigung bietet die App zahlreiche individuelle Einstellungsmöglichkeiten. So können sowohl die Saugstärke als auch die Wassermenge der Wischwalze in mehreren Stufen angepasst werden. Ebenso lässt sich festlegen, in welcher Reihenfolge Räume gereinigt werden sollen. Alternativ kann der Roboter auch nur einzelne Räume, bestimmte Bereiche oder gezielte Punktreinigungen durchführen. Der Live-Kamera Zugriff fehlt dagegen.
CleanGenius Reinigungsmodus: Sich keine Gedanken um die Einstellungen machen
Wer sich nicht selbst durch zahlreiche Einstellungen arbeiten möchte, kann den automatischen KI-Modus CleanGenius nutzen. In diesem Modus übernimmt der Roboter die Planung der Reinigung vollständig selbstständig. Dabei wertet er sowohl die Raumstruktur der Karte als auch den Verschmutzungsgrad des Bodens aus und entscheidet anschließend eigenständig, welche Reinigungsstrategie am sinnvollsten ist.
Je nach Situation passt das System automatisch Saugkraft, Wasserzufuhr der Wischwalze und Reinigungsintensität an die jeweiligen Bedingungen an. Wird dabei festgestellt, dass ein Bereich besonders stark verschmutzt ist, kann der Roboter diesen Abschnitt sogar ein weiteres Mal reinigen, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.
Dark-Mode, Animationen und ein besonderes Sprachpaket machen das App-Erlebnis noch besser
Zusätzlich wurden auch die Animationen auf der Geräte-Seite überarbeitet. Diese zeigen nun in Echtzeit an, was der Roboter gerade macht, etwa beim Laden, Reinigen oder Trocknen der Walze. Dadurch wirkt die App nicht nur moderner und hochwertiger, sondern bietet auch eine klarere visuelle Rückmeldung über den aktuellen Status des Geräts. Sicherlich kein großer Durchbruch, aber dennoch eine sinnvolle Verbesserung, die insgesamt zu einem noch angenehmeren und moderneren Nutzungserlebnis innerhalb der App beiträgt.
Fazit zum MOVA S70 Roller: Lohnt sich der Kauf?
Mit dem S70 Roller bringt MOVA ein äußerst interessantes Mittelklassemodell auf den Markt, das viele Technologien aus den deutlich teureren Flaggschiffen übernimmt. Besonders überzeugen konnte im Test die sehr starke Saugleistung. Mit einer Schmutzaufnahme von 99,96 % bewegt sich das Modell auf Topniveau. Auch die Wischleistung hinterlässt einen sehr guten Eindruck. Das HydroForce-Wischsystem mit rotierender Wischwalze sorgt dafür, dass selbst eingetrocknete Flecken zuverlässig entfernt werden. Dass das Modell im Test ähnlich gute Ergebnisse wie der Z60 Ultra Roller Standalone erreicht, spricht für die starke Reinigungsleistung des Systems und liefert damit das bisher beste Wischergebnis eines Saugroboters unter 600€.
Bei der Navigation geht der Hersteller mit der neuen CovertSense-Technologie einen anderen Weg. Der in der Front integrierte DToF-Laser ermöglicht eine deutlich flachere Bauweise von 9 cm, wodurch der Roboter unter mehr Möbel passt als klassische Modelle mit Laserturm. Die Navigation ist insgesamt zuverlässig, auch wenn sie etwas weniger strukturiert arbeitet als bei den klassischen LiDAR-Türmen. Sehr gelungen ist auch die MOVA-App, die weiterhin zu den umfangreichsten Anwendungen auf dem Markt gehört.
Einige Kompromisse muss man im Vergleich zu den Topmodellen dennoch eingehen. So fehlen unter anderem das AutoShield-System, eine Reinigungsmitteldosierung, die TurboWave DuoBrush und damit serienmäßig eine Anti-Haar-Rollbürste. Letztere lässt sich jedoch mit der ChopBrush für rund 20 € nachrüsten*, was wir besonders Haushalten mit langen Haaren oder Haustieren klar empfehlen würden. Aufgrund der fehlenden KI-Kamera zur Objekterkennung entspricht die Hindernisvermeidung der Preisklasse und ist etwas schwächer als bei den Flaggschiffmodellen.
Unterm Strich liefert der Hersteller mit dem S70 Roller einen leistungsstarken Saug- und Wischroboter der Mittelklasse, der besonders durch seine starke Saugleistung, sehr gute Wischfunktion und die flache Bauweise überzeugt. Wer auf einige Komfortfunktionen der Flaggschiffe verzichten kann, erhält hier ein sehr ausgewogenes Gesamtpaket mit starker Reinigungsleistung.
Wer hier schreibt
Hallo zusammen! Mein Name ist Joell und ich bin seit 2019 mit an Bord. Seit langer Zeit fasziniert mich die Welt der Technik und ihre präzise Funktionsweise. Egal, ob es sich um intelligente Saugroboter handelt, die bei der Reinigung des Wohnraums unterstützen, oder um TV- und Audio-Produkte, die Bilder und Klänge intensiver erlebbar machen. Als Autor für Testsieger TV berichte ich über aktuelle Neuigkeiten und teste gleichzeitig verschiedene Haushaltselektronikprodukte.
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