WORX Landroid Vision Cloud im Test: Der Mähroboter für anspruchsvolle Gärten
Heute testen wir einen der ungewöhnlichsten Mähroboter aktuell am Markt: den Worx Landroid Vision Cloud 4WD. Er verspricht Navigation ohne Begrenzungsdraht, ohne RTK-Antenne im Garten und kombiniert das Ganze mit einem Allradantrieb für extreme Steigungen.Worx kennt man vor allem aus Baumärkten wie OBI, Bauhaus oder Hornbach, wo die Geräte meist zwischen klassischen Gartengeräten wie Rasentrimmern oder Akkuschraubern stehen. Dass ausgerechnet diese Marke jetzt einen der technologisch spannendsten Mähroboter auf den Markt bringt, ist daher durchaus bemerkenswert.
Preislich bewegt sich das Modell mit Allradantrieb, abhängig von der ausgelegten Rasenfläche von 600 bis 4000 m², etwa zwischen 1.499 € und 2.999 €, wobei der Preis im Handel oft unterhalb der UVP ist. Die Modellvarianten ohne Allrad sind bereits ab rund 699 € erhältlich. Technisch sind die Varianten weitgehend identisch aufgebaut. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an diesen Test, denn das Konzept klingt fast ein wenig zu gut: kein Draht, keine eigene RTK-Antenne, dafür KI-Kamera, Cloud-Navigation und Allradantrieb.
Vision Cloud 4WD mit Allrad-Antrieb kaufen:
Vision Cloud ohne Allrad kaufen:
Technische Daten & Funktionen des Landroid Vision Cloud 4WD
| Modellbezeichnung | Worx Landroid Vision Cloud 4WD |
| UVP | ab 1.499 € |
| Navigation | VSLAM-Navigation und RTK-Cloud |
| Begrenzungskabel | Nein |
| Fläche | 600, 1000, 2000 oder 4000 m² je nach Modell |
| App-Verbindung | Bluetooth und Wi-Fi |
| Steigungen | Bis 84 % |
| Schnitthöhe | 20 - 70 mm |
| Schnittbreite | 22 cm abhängig vom Modell |
| Allrad-Antrieb | Ja |
| Akkulaufzeit | 50 bis 55 Min. abhängig vom Modell |
| Virtuelle Grenzen | Ja |
| Zonen-Einteilung | Ja |
| Regensensorik | Ja |
| IP-Zertifizierung | IPX6 |
| Gewicht (mit Akku) | 16,8 bis 18 kg |
| CE-Kennzeichen | Ja |
Lieferumfang und der Vorteil des PowerShare-Akkusystems
Schon beim Lieferumfang zeigt sich der typische Worx-Ansatz: übersichtlich, funktional und ohne unnötigen Ballast. Enthalten sind der Roboter selbst, die Basisstation, Ersatzklingen, Erdnägel, ein Akku sowie das passende Netzteil.
Besonders interessant ist dabei das sogenannte Powershare-System.* Der Akku kann nämlich auch in anderen Worx-Geräten verwendet werden, etwa in Rasentrimmern, Heckenscheren oder Akkuschraubern. Das ist ein echter Vorteil gegenüber vielen anderen Herstellern, bei denen die Akkus ausschließlich für den Mähroboter gedacht sind.
Aufbau und Einrichtung: Bequemer geht es kaum
Installation: Station platzieren, laden und loslegen!
Manuelle oder automatische Kartierung: Abhängig von Grundstück und Bedürfnissen
Alternativ kann der Nutzer den Roboter auch selbst steuern und eine Karte manuell erstellen, ähnlich wie bei einem ferngesteuerten Fahrzeug. In der Praxis hängt die Wahl oft davon ab, wie sauber das automatische Mapping funktioniert. Ein guter Indikator dafür ist später der Kantenschnitt. Und hier macht der Roboter bereits beim ersten Eindruck einen sehr überzeugenden Job.
Rasen- und Kantenschnitt im Test: Wie gut ist er wirklich?
Cut to Zero: Der bisher beste Kantenschnitt im Test
Deshalb gebe ich ihm hier keine perfekte 10 von 10, aber der Kantenschnitt ist definitiv überdurchschnittlich gut. Ein weiteres Detail: Der Roboter fährt sogar zwei Kantenrunden, wodurch das Ergebnis noch einmal verbessert wird.
Sauberer und gleichmäßiger Rasenschnitt in geraden Bahnen
Auch die allgemeine Schnittqualität überzeugt. Das Mähbild ist gleichmäßig, sauber und wirkt insgesamt sehr professionell. Besonders auffällig sind die geraden Bahnen, die die präzise Navigation unterstreichen. Ein Blick auf die technischen Daten zeigt zudem, dass der Worx Vision Cloud eine Schnittbreite von 18 bis 22 cm je nach Modellvariante bietet und die Schnitthöhe flexibel zwischen 20 und 70 mm eingestellt werden kann – und das sogar elektronisch über die App.
Fazit zum WORX Landroid Vision Cloud 4WD: Lohnt sich der Kauf?
Worx hat mit dem Vision Cloud 4WD einen beeindruckenden Schritt nach vorne gemacht. Wenn man bedenkt, dass frühere Modelle noch auf Begrenzungsdraht und Zufallsnavigation gesetzt haben, ist das hier ein echter Technologiesprung. Was sofort auffällt, ist der Fokus auf Komfort und Einfachheit. Kein Draht, keine eigene RTK-Antenne, dafür ein System, das sich in wenigen Schritten einrichten lässt und anschließend weitgehend autonom arbeitet.
Besonders stark ist die Kombination aus KI-Vision und Cloud-gestützter Navigation. Der Roboter erkennt Rasenkanten zuverlässig, fährt sehr präzise Bahnen und kommt auch mit komplexeren Gartenstrukturen gut zurecht. Dazu kommt eine überzeugende Hinderniserkennung, die im Alltag für Sicherheit sorgt.
Ein echtes Highlight ist der Kantenschnitt. Hier merkt man, dass Worx sich Gedanken gemacht hat. Funktionen wie das seitliche Mähwerk sorgen dafür, dass der Roboter deutlich näher an die Kante herankommt als viele andere Modelle. Perfekt ist das Ergebnis zwar noch nicht, insbesondere bei Innenkanten bleibt etwas Nacharbeit nötig, aber insgesamt gehört das Modell hier klar zu den besseren Geräten am Markt.
Unterm Strich richtet sich der Worx Vision Cloud 4WD klar an Nutzer, die ein möglichst autonomes System ohne Installationsaufwand suchen und gleichzeitig Wert auf starke Geländetauglichkeit sowie Kantenschnitt legen. Für komplexe, große oder steile Flächen ist er eine der spannendsten Lösungen aktuell am Markt.
Wer hier schreibt
Hallo, werter Haushaltsfreund. Mein Name ist Mark und seit rund 7 Jahren teste ich auf dem Kanal Testsieger TV Haushaltsgeräte mit Schwerpunkt auf Akkusaugern & Saugrobotern. Wichtig ist mir herauszufinden, was wirklich mit so einem Gerät los ist: Vorteile, Nachteile, lohnt sich der Kauf? Dank eurer breiten Unterstützung, den kritischen Communityfragen und der täglichen Praxiserfahrung lerne ich immer noch dazu und die Testberichte gewinnen zunehmend an Qualität. Danke!
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Ich hab da eine Frage: Muss die Ladestation am Rasen stehen oder kann sie auch auf festem Untergrund 2-3m von der Rasenkante entfernt stehen?
Das ist kein Problem. Der Startpunkt kann in der App festgelegt werden und muss nicht auf dem Rasen sein, sodass die Station auch auf Steinen oder ähnliches stehen kann.
Ich haben den WR340E seit einer Woche. Die Ladestation habe ich von Anfang an unter dem weit herausragenden Hausvordach platziert. Die ersten beiden Male ist er beim Ausparken noch gegen den Eckpfosten des Hausdaches gefahren, weil ich da die geforderten 2m hinter der Station nicht ganz habe….also habe ich sofort auf manuelle Bedienung umgestellt und bin die gut 8m über die mit Verbundsteinen versehene Terrasse bis zum Startpunkt an der Rasenkante gefahren. Beim ersten Einparken hat der die Station nicht ganz gefunden, weil er auch noch rechtwinklig um eine Hausecke muss…habe ihn den letzten Meter dann von Hand in die Station bugsiert. Danach fuhr er selbstständig beim Verlassen und Zurückkehren die vorher manuell abgefahrene Strecke und inzwischen auch rund 1m weiter unter das Vordach, bevor er sich um die eigene Achse dreht, nach der Station Ausschau hält und sauber einparkt.
Einen Hang mit 30° Neigung meister er bei mir ohne Probleme, egal ob ich in der Fallrichtung oder quer zum Hang mähen lasse.
Es wäre super wenn ihr so in 1-2 Monaten nochmal die ganzen neuen Rasenkantenschneidetechniken miteinander vergleicht.
Sprich von Worx Cut to Edge und von Ecovacs TruEdge Trimmer und was es halt noch so gibt.