Yaber Pico P1 im Crowdfunding: Portabler Projektor in der Größe eines Smartphones

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Der Markt an kompakten Projektoren, die mobil verwendbar sind, steigt aktuell drastisch an. Immer mehr Unternehmen nehmen solche Projektoren in ihr Portfolio auf. Einige, eher unbekannte Hersteller, gehen hierbei den Weg über eine Crowdfunding-Kampange, um dadurch sowohl Aufmerksamkeit für das Produkt als auch das notwendige Budget für die Entwicklung der Produkte zu beschaffen.

Der Yaber Pico P1 ist einer dieser portablen Projektoren, der durch sein kompaktes Design punkten möchte und ab sofort über Indiegogo mitfinanziert werden kann. Die Vorteile für Unterstützer einer Crowdfunding-Kampagne sind beispielsweise ein früherer Zugriff auf das Produkt sowie ein günstigerer Preis im Vergleich zum offiziellen Einführungspreis.

Portabler Projektor mit 100″ Projektionsfläche

Der ultrakompakte Beamer misst lediglich 150 x 75 Millimeter und ist damit so groß wie ein iPhone 12. Beeindruckend ist ebenfalls, dass der Pico P1 gerade mal 1,3 Zentimeter dünn ist und nur 150 Gramm auf die Waage bringt. Aufgrund der doch sehr kompakten Größe muss man allerdings einige Kompromisse bei der Bildausstattung hinnehmen.

Diese machen sich vor allem bei der Auflösung von 960 x 540 Pixel sowie bei der Spitzeinhelligkeit von 110 ANSI Lumen bemerkbar. Bei der Bildqualität sollte man also nicht zu viel erwarten, sonst dürfte die Enttäuschung groß sein. Wir hätten uns hier zumindest Full-HD-Auflösung gewünscht.

Yaber Pico T1 portabler Projektor

Der Yaber Pico P1 ist nicht größer als ein Smartphone.

Zu den weiteren Bildeigenschaften des Projektors zählen unter anderem ein Kontrastverhältnis von 350:1 sowie eine maximale Projektionsfläche von 100″, welche ab einem Abstand von zwei Metern zwischen Beamer und Wand realisiert wird. Die Lebensdauer des verbauten LED-Leuchtmittels gibt der Hersteller mit 30.000 Stunden an. Die Bildausrichtung und das Festlegen des Bildfokus erfolgt händisch.

Yaber Pico T1 mit drehbarem Standfuß

Die Ausrichtung des Bildes und der Bildfokus muss manuell festgelegt werden.

Positiver sieht es hier schon beim Betriebssystem und dem Schnittstellenangebot aus. Das vorinstallierte OS verfügt über gängige Streamingdienste wie Netflix, Prime Video und YouTube. Ebenfalls ist es möglich, Bildinhalte per AirPlay, E-Share oder MiraCast vom Smartphone an den Projektor zu übertragen.

Für die Audio- und Bildübertragung steht darüber hinaus ein Micro-HDMI-Port sowie Bluetooth 4.2 zur Verfügung. Die Stromversorgung erfolgt über eine USB-C-Schnittstelle. Ein integrierter 1,5-Watt-Lautsprecher sorgt für die Tonausgabe. Ebenfalls praktisch ist der mitgelieferte bewegliche Standfuß mit Magnethalterung.

Yaber Pico T1 mit integiertem Smart-TV

Die Bildübertragung funktioniert wahlweise über HDMI oder per Screen Mirroring.

Yaber Pico T1 mit beweglichem Standfuß

Der bewegliche Standfuß verfügt über eine Magnethalterung. 

Der kompakte Beamer lässt sich für 278€ bei Indiegogo mitfinanzieren. Die Auslieferung des Yaber Pico 1 erfolgt laut Hersteller bereits ab September 2022. Wer mit den Kompromissen bei der Bildqualität leben kann, bekommt mit dem Yaber Pico P1 einen vielseitig verwendbaren Beamer mit reichem Schnittstellenangebot und kompaktem Design.

Wer auf der Suche nach einer Alternative mit einer höheren Auflösung ist (allerdings etwas weniger kompakt), wird vielleicht bei der Crowdfunding-Kampagne des WEJOY Mini fündig. Eine weitere Alternative stellt der XGIMI MOGO Pro mit Full-HD-Auflösung und 300 ANSI Lumen dar.

Autorenbild Joell

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Hallo zusammen! Mein Name ist Joell und ich bin seit 2020 mit an Bord. Ich habe fünf Jahre bei einem Displayhersteller gearbeitet und bin Feuer und Flamme, euch mit den aktuellsten News und Testberichten zum Thema TVs und Heimkino zu versorgen.

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